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Melanie Büttner: Basiskurs Trauma und Sexualität

Beginn:
6. Dez 2024, 10:00
Ende:
7. Dez 2024, 18:00
Anmelde​schluss:
5. Dez 2024, 10:00
Kurs-Nr.:
247 MB
Preis:
380,00 EUR
Ort:
Hier anmelden
24
Referent*in:
Datum Beginn Ende Dauer Raum
6. Dez 202410:0018:00
7. Dez 202410:0018:00

Beschreibung

Menschen, die sexuelle Übergriffe oder ein anderes Trauma erlebt haben, empfinden Nähe und Sexualität oft als belastend.
Flashbacks, Angst und Ekel, Dissoziation und Gefühllosigkeit, aber auch Schmerzen oder verstörende Fantasien können Zeichen dafür sein, dass ein Trauma Spuren hinterlassen hat.

Wenn es besonders schwerfällt, in intimen Beziehungen Bedürfnisse und Grenzen zu äußern, kann ein unverarbeitetes Trauma die Ursache sein.
Manche Betroffene mit unverarbeiteten Traumatisierungen erleben deshalb häufig für sie belastende oder sogar traumatische Erfahrungen von wiederholten Grenzüberschreitungen.
Während einige Sex lieber aus dem Weg gehen, um sich zu schützen, dissoziieren andere, wenn sie sich durch Sex menschliche Zuwendung sichern. Suchen Betroffene online nach Beziehung und Sex, sind sie besonderen Risiken ausgesetzt.

Doch nicht nur traumatisierte Menschen, auch ihre Partner:innen sind oft belastet und wünschen sich Unterstützung.

Der Grundlagen-Kurs gibt eine Einführung in die Thematik. Sie erfahren …

  • welche Traumata sich auf die Sexualität auswirken.
  • wie gesellschaftliche Einflüsse dazu beitragen, dass es zu Gewalt, Traumatisierungen und sexuellen Schwierigkeiten kommen kann.
  • wie sexuelle Traumafolgen sich äußern und welche Belastungen sich daraus für Betroffene und ihre Partner:innen ergeben.
  • wie Sie mit einem traumakompetenten Vorgehen gelingend und sicher Gespräche über Sexualität führen.
  • wie Sie Traumafolgen der Sexualität erfragen und diagnostisch erfassen können.
  • wie Sie beurteilen können, welche Unterstützung für Betroffene und ihre Partner:innen die geeignete ist und wo die Grenzen Ihres eigenen Beratungs- und Therapiesettings liegen.
  • wie eine integrative Sexual- und Traumatherapie helfen kann, Traumafolgen der Sexualität zu lindern
    (Einführung in die grundlegende Behandlungsstrategie und Vermittlung einiger ausgewählter Interventionen).

Der erfolgreich absolvierte Basis-Kurs wird vom spt-Institut München als 1. Modul der Zertifizierten Weiterbildung „Therapie von sexuellen Traumafolgen“ anerkannt. Inhalt der Module 2 bis 4 ist die Integrative Sexual- und Traumatherapie (einschließlich Fallsupervision). Genauere Informationen erhalten Sie am spt-Institut München. 

Lernmethoden
Fallbeispiele, Videos, Diskussion, Kleingruppenarbeit und Selbsterfahrung ergänzen die praxisnahe Informationsvermittlung.

Referentinnen

Nadine ist eine frühere Patientin und hat selbst sexuelle Gewalt erlebt. Berührend und warmherzig berichtet sie von ihrem Entwicklungsweg und erklärt, was ihr in der Therapie am meisten geholfen hat. Zusätzlich geht sie gerne auf Fragen der Teilnehmenden ein.

Diese Fortbildung wird von der Psychotherapeutenkammer Hamburg mit 16 Punkten akkreditiert.

Zielgruppe
Approbierte Psychotherapeut:innen, Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, Sexualtherapeut:innen, Sexualberater:innen, Körpertherapeut:innen, Physiotherapeut:innen, Coaches und Interessierte aus anderen Berufsgruppen

Technische Voraussetzungen für die Teilnahme:
PC, Laptop oder Tablet mit Kamerafunktion
Weitere Infos folgen nach Anmeldung.


Literatur:
Büttner, M. (Hrsg.). Sexualität und Trauma – Grundlagen und Therapie traumaassoziierter sexueller Störungen. Schattauer, 2018.
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